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Frühlingsgefühle

Offiziell beginnt der Frühling am 20. oder 21. März. Der meteorologische Frühlingsbeginn fällt jedoch auf den 01. März 2019. Und das ist exakt der Tag, an dem ich meine Fasten-Challenge starte. Wenn das kein Zufall ist. Jetzt freue ich mich noch mehr darauf.

Und nicht nur der Körper wird im Frühjahr aufgeräumt und für die heiße Jahreszeit fit gemacht. Auch die Bude wird wieder einem grundlegenden Frühjahrsputz mit großem Ausmisten unterzogen. Somit werden wir wohl nach dem Fasten und Ausmisten direkt in die Flohmarkt-Saison starten, um uns vom Überfluss zu befreien.

Gleichzeitig beginnt die Saison auf dem Acker. Und Zack gibt es auch schon wieder Erdbeeren.

Ich liebe den Frühling.

6 Wochen VEGAN meets 7 Wochen roh-vegan

Während ich für die Fastenzeit den neuen Kurs „6 Wochen VEGAN“ vorbereite, wächst ganz nebenbei auch das Konzept für meine ganz eigene Fastenzeit-Challenge. Denn ich bin ja bereits vegan und möchte während der Fastenzeit noch einen Schritt weiter gehen.

Da ich mich letzten Sommer schon eine zeitlang roh-vegan ernährt habe, möchte ich das dieses Jahr wieder aufnehmen. Zur Fastenzeit, bzw. schon eine Woche vorher. Denn der Kurs 6 Wochen VEGAN beginnt eine Woche vor der offiziellen Fastenzeit mit einem Vorbereitungswochende. Ich werde schon zum Vorbereitungsworkshop mit der roh-veganen Ernährung starten und somit 7 Wochen roh-vegan machen.

Mein Ziel ist es, dann direkt bei der roh-veganen Ernährung zu bleiben. Zumindest bis zum Herbst. Denn die Suppensaison lasse ich mir natürlich nicht entgehen.

Ab April haben wir dann auch unseren eigenen Acker und wollen eh weitgehend auf Selbstversorgung umstellen. Da kommt dann das Gemüse quasi direkt vom Feld in den Mund.

Schwierig stelle ich mir die Zeit vom 01. März bis zur ersten Ernte vor. Zwar gibt es es laut Saisonkalender im März eine Menge Köstlichkeiten in der Region, aber die Realität zu dieser Zeit auf den Märkten und in den Supermärkten kommt mir doch bestenfalls spanisch vor.

Aber das wird mich nicht abhalten. Und mein Biokisten-Dealer des Vertrauens hat bestimmt noch ein paar Ideen im Gewächshaus.

In diesem Sinne: 7 Wochen roh-vegan meets 6 Wochen VEGAN.

Leben ohne TV und womit man sich im Winter außerdem die Zeit vertreiben kann

Ja, so ohne TV kommt man sogar hin und wieder dazu mal einen Blogbeitrag zu schreiben. Zum Beispiel darüber, was ich denn überhaupt mit meiner ganzen Zeit mache, so ganz ohne TV.   Immer wieder sehen mich Menschen völlig verwundert an, wenn sie erfahren, dass ich ohne TV lebe und fragen mich, was ich in meiner Freizeit mache.

Nun, ich tue all die Dinge, für die andere nie Zeit haben. Ich lese, studiere, koche und treibe Sport oder ich meditiere und entspanne meinen Geist. Außerdem kümmere ich mich um Kinder, Mann und Meerschweinchen, sortiere meinen Haushalt oder gehe sonstigen Hobbys nach.

Waaaaas … das machst du alles? Musst du denn nicht arbeiten??? Doch. Ich arbeite. Wie andere Leute auch. Aber abends und am Wochenende sitze ich halt nicht vor dem Fernseher. Das spart eine Menge Zeit.

Übrigens war es eine bewusste Entscheidung. Ich habe früher schon gern ohne Fernseher gewohnt, dann war plötzlich wieder ein Gerät da und ich war sehr, sehr froh, als wir es wieder abgegeben haben.

Und nein, wir möchten keinen TV geschenkt bekommen. Wir brauchen keinen Fernseher. Wir verpassen auch keine Nachrichten und die Kinder leiden auch nicht oder werden in der Schule gehänselt. Wenn wir etwas dringend ansehen wollen, nutzen wir meinen Laptop.

Heute haben wir uns gemalt, mit Lego gespielt und ein 1000er Puzzle angefangen. Und gerade fällt mir ein, dass ich ja mal wieder etwas Nähen wollte. Es gibt eben immer etwas zu tun. Wir brauchen keinen Fernseher. Und mit WIR meine ich nicht nur mich und meine Familie.

Winterschlaf – so viel Ruhe gönne ich mir

Neulich habe ich irgendwo gehört oder gelesen, dass die Menschen vor Erfindung der Elektrizität im Winter 16 Stunden am Stück geschlafen haben. Das klingt für mich nach einem sehr natürlichen und vernünftigen winterlichem Schlafverhalten – auch wenn es bei moderner Bürobeleuchtung wohl kaum umzusetzen ist.

Dennoch bin ich immer sehr dafür möglichst mit seiner Energie zu leben und so wenig wie möglich dagegen an zu kämpfen. Uuuund ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin wohl eher der Winterschlaf-Typ. Wenn es draußen kalt und dunkel ist, habe ich ein instinktives Bedürfnis nach Bettwärme, warmen Socken und viel Tee. Und dem gebe ich so gut es geht nach. Ich lege mich früh schlafen und stehe nicht wie wie gewohnt extra früh auf, sondern schlafe, so lange es möglich ist. Mein Laufprogramm unterbreche ich im Winter für ca. zwei Monate und bin insgesamt etwas weniger aktiv. Obwohl ich noch gern an der frischen Luft spazieren gehe.

Meditation, ruhige Yoga-Übungen, ruhige Musik, dicke Pullis … Regeneration! Und natürlich viel Vorfreude auf das Frühjahr, wenn ich wieder mit frischer Energie durchstarte.

Noch ein Hinweis zur Ernährung: Ich esse auch im Winter möglichst saisonal und regional. es gibt Suppen, Kohl, Kartoffeln, Äpfel … und Vitamin D Tropfen!  Das ist vielleicht nicht besonders aufregend, aber wohltuend und der Jahreszeit entsprechen.

Gute Nacht!

FREIHEITSLIEBE!

Ein Essay.

Ein Essay? Ja, denn ich nehme mir die Freiheit, diesen Artikel wachsen zu lassen. Schließlich lässt sich so etwas wie die Liebe zur Freiheit nicht mal eben in einen spontanen Beitrag packen, jedenfalls nicht, wenn dieser diesen großen Begriffen einigermaßen gerecht werden soll.

Und dann ist da auch noch die Frage, was denn die Freiheitsliebe überhaupt mit mir und meiner Arbeit, mit meiner Liebe zum Minimalismus und meinem veganen Lebensstil zu tun hat.

Beginnen wir mit dem, was mit Freiheitsliebe scheinbar nichts zu tun hat. Nämlich Zwang und Verzicht. Hier ist zum einen der innere Zwang in Form eines ausgeprägten Dranges zu nennen. Unterdrückt man diesen Drang, entstehen Gefühle von Mangel und Verzicht. Schon der Gedanke an diese Gefühle machen uns starr, eng und angespannt. Es ist eine Frage der Zeit, wann dem Drang nachgegeben wird. Die wenigsten Menschen schaffen es, den Drang dauerhaft zu unterdrücken und dann vielleicht zu vergessen. Eine Befreiung von diesem Drang könnte eine Lösung sein. Und die Liebe zur Freiheit von Zwängen und Drängen wäre hier durchaus ein Weg.

Die andere Art von Zwang und Drang ist der Zwang von außen. In Form von Gesetzen, Geboten und einer versteckten Form des inneren Zwangs, der sich als moralische Instanz mit ankonditionierten Glaubensvorstellungen und frei nach dem Motto „das gehört sich eigentlich gar nicht, aber“ hinterrücks in unser Denken einschleicht. Mit diesen Zwängen kann es schon deshalb schwierig werden, weil die Grenzen zwischen „hausgemachten“ und auferlegten Gesetzen verschwimmen. Und zwar individuell bei jedem anders. Und dann wundert man sich, dass Beziehungen so schwierig sind. Insbesondere weil es hier ja meist die anderen sind, die so schwierig sind.

Aber darüber denke ich später weiter nach. Ich habe mich um ein Mango-Sorbet zu kümmern …

… to be continued …