Kategorie: Ernährung

Vegane Fertigprodukte – Fluch oder Segen Teil 2

Wie ich hier schon gebeichtet habe: http://freiheitsliebe.blog/vegane-fertigprodukte-fluch-oder-segen/ greife ich hin und wieder auf vegane Fertigprodukte zurück bzw. kann ich manchmal einfach nicht widerstehen. Ich möchte dabei aber unbedingt noch zwischen zwei Arten von industriell gefertigten Produkten unterscheiden. Nämlich zum einen jene Produkte, die mich in meiner gesunden Ernährung unterstützen und zum anderen jene, die mir einfach nur mit geschmackvoll das Geld aus der Tasche ziehen.

Produkte, die mich in meiner gesunden Ernährung unterstützen enthalten zum Bespiel hochwertige Fette (wenig gesättigte Fettsäuren, mehr (einfach oder mehrfach) ungesättigte Fettsäuren) sowie Vollkorngetreide, Nüsse, Gemüse und natürlich möglichst keinen oder nur sehr wenig Zucker.

Andere Produkte mögen vielleicht vegan sein und tragen ein entsprechendes Siegel, das heißt aber noch nicht, dass diese Produkte auch gesund sind. Bei Chips, Keksen und anderen Leckereien, aber auch bei vermeidlich gesunden Produkte kann dies der Fall sein. Sie enthalten viel Fett (gesättigte Fette oder gar Transfette), Auszugsmehl mit wenig Nährstoffen, viel raffinierten Zucker und Zusatzstoffe. Solche Produkte besitzen meist sehr viel Energie (viel Kalorien), aber nur wenig Nährstoffe.

Schlussendlich möchte ich noch erwähnen, dass es auch gar nicht so schwierig ist, sich gesunde Snacks selbst zu machen. Auf www.rezepte.stressfrei-vegan.de trage ich auch solche Rezepte zusammen. 

Vegane Fertigprodukte – Fluch oder Segen?

Heute ist es mir passiert. Das vegane Ben & Jerry’s Peanut Butter Eis ist erst in meinem Einkaufswagen und dann in meinem Bauch gelandet. Es war gut und irgendwie auch nicht gut. Viel Zucker und Fett, quasi keine Nährstoffe. So ist das mit nahezu allen Fertigprodukten, auch mit den veganen. Da kommt viel Energie auf wenig Nährstoffe. Doch unser Körper braucht heutzutage den umgekehrten Fall: wenig Energie und viele Nährstoffe. 

Die Nachteile der veganen Produkte liegen also in der Energie- und Nährstoffbilanz. Teilweise auch im Preis und fast immer in der Qualität der Inhaltsstoffe. 

Aber natürlich gibt es auch einige Vorteile. Die Zubereitungszeit entfällt, meist sind die Produkte länger haltbar, als die frische Variante. Der Kauf von Fertigprodukten ist herrlich einfach und so praktisch. Ich liebe insbesondere Brotaufstriche und natürlich gibt es bei uns auch mal eine vegane Käsemischung auf die Pizza oder eine Süßspeise. Dennoch versuche ich möglichst auf fertige Produkte zu verzichten und nur frische Lebensmittel zu verwenden. 

Ich denke, wir sollten diese Produkte nicht verteufeln. Es ist völlig in Ordnung hin und wieder auf ein industriell gefertigtes Nahrungsmittel zurückzugreifen. Aber die Ernährung sollte hauptsächlich aus frischen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten bestehen. 

Rezepte zum Vorkochen und für unterwegs gibt es übrigens auf www.rezepte.stressfrei-vegan.de 

Wohin mit den Kräutern? (Kräuter haltbar machen)

Im Sommer bekomme ich immer wieder frische Kräuter mit meiner Bio-Kiste geliefert. Manchmal mehr als ich verbrauchen kann. Aber das macht mir gar nichts. Frische Kräuter werden bei uns immer direkt verarbeitet. Entweder zu Speisen, die wir sofort genießen oder wir zupfen und haken die Kräuter, geben Sie in ein Glas und frieren sie ein. Auf diese Weise sind wir dann auch im Winter immer mit wunderbaren Kräutern versorgt. 

Weitere Möglichkeiten, um Kräuter haltbar zu machen, sind das Trocken und das Einlegen. 

Beim Trocken werden kleine Büschel der Kräuter (z.B. Minze) kopfüber in trockenen, gut durchlüfteten Räumen ohne Sonneneinstrahlung gehängt. Hierfür eignet sich zum Beispiel ein Dachboden sehr gut. 

Beim Einlegen kommen die gehackten Kräuter in Gläser und werden dann mit Öl übergossen, bis alles bedeckt ist. So halten sie sich einige Monate im Kühlschrank und können mit samt Öl zum Kochen verwendet werden. 

Aus der Kombination Basilikum und Öl lässt sich ein köstliches Pesto machen. Hier findest du ein Rezept für veganes Pesto, das sich einige Wochen im Kühlschrank hält: http://rezepte.stressfrei-vegan.de/veganes-pesto/

Warum ich mir regelmäßig eine Regio-Bio-Kiste liefern lasse

Bio-Obst und Bio-Gemüse gibt es inzwischen in fast jedem Supermarkt und Discounter. Aber schaut man etwas genauer hin, wirkt dieses Obst und Gemüse oft schlapp und kraftlos. Oft sind diese „frischen“ Lebensmittel weit gereist und das obwohl sie auch bei uns gut wachsen und gerade Saison haben. Und bei so langen Transportwegen, ist das dann noch wirklich Bio? 

Ich bestelle mir seit Jahren regelmäßig eine Bio-Kiste. Angefangen habe damit, als mein erstes Kind zur Welt kam und ich einfach nicht ständig große Einkäufe die Treppen hochtragen wollte. Dabei geblieben bin ich aber aus ganz anderen Gründen. Das Gemüse und Obst aus der Bio-Kiste ist viel frischer, als das aus dem Supermarkt. Außerdem bekomme ich mit der Kiste auch besondere Gemüsearten, die es nicht überall zu kaufen gibt. Neben der Qualität spielt aber besonders auch der Transportweg eine große Rolle. Denn ich bestelle eine Regio-Bio-Kiste mit saisonalem Obst und Gemüse aus der Region. Das entlastet die Umwelt, stärkt Bauern und Betriebe in meiner Region und die Frische der Lebensmittel stärkt die Gesundheit meiner Familie. 

Wenn du wissen möchtest, wie ich das Gemüse aus meiner Bio-Kiste zubereite, dann schau doch mal auf www.rezepte.stressfrei-vegan.de vorbei.