Kategorie: Minimalismus – Leben ohne …

Leben ohne TV und womit man sich im Winter außerdem die Zeit vertreiben kann

Ja, so ohne TV kommt man sogar hin und wieder dazu mal einen Blogbeitrag zu schreiben. Zum Beispiel darüber, was ich denn überhaupt mit meiner ganzen Zeit mache, so ganz ohne TV.   Immer wieder sehen mich Menschen völlig verwundert an, wenn sie erfahren, dass ich ohne TV lebe und fragen mich, was ich in meiner Freizeit mache.

Nun, ich tue all die Dinge, für die andere nie Zeit haben. Ich lese, studiere, koche und treibe Sport oder ich meditiere und entspanne meinen Geist. Außerdem kümmere ich mich um Kinder, Mann und Meerschweinchen, sortiere meinen Haushalt oder gehe sonstigen Hobbys nach.

Waaaaas … das machst du alles? Musst du denn nicht arbeiten??? Doch. Ich arbeite. Wie andere Leute auch. Aber abends und am Wochenende sitze ich halt nicht vor dem Fernseher. Das spart eine Menge Zeit.

Übrigens war es eine bewusste Entscheidung. Ich habe früher schon gern ohne Fernseher gewohnt, dann war plötzlich wieder ein Gerät da und ich war sehr, sehr froh, als wir es wieder abgegeben haben.

Und nein, wir möchten keinen TV geschenkt bekommen. Wir brauchen keinen Fernseher. Wir verpassen auch keine Nachrichten und die Kinder leiden auch nicht oder werden in der Schule gehänselt. Wenn wir etwas dringend ansehen wollen, nutzen wir meinen Laptop.

Heute haben wir uns gemalt, mit Lego gespielt und ein 1000er Puzzle angefangen. Und gerade fällt mir ein, dass ich ja mal wieder etwas Nähen wollte. Es gibt eben immer etwas zu tun. Wir brauchen keinen Fernseher. Und mit WIR meine ich nicht nur mich und meine Familie.

Leben ohne Couch

Ein Sofa gehört in jede gute Stube. Das ist selbstverständlich. Und wird in den meisten Fällen auch nicht hinterfragt. Besonders spannend finde ich Räume, in denen die Couch auch noch mit Decken überzogen wird, damit sie nicht schmutzig wird. Man sieht das gute Stück also nie. Was soll das?

Früher war ich ein Fan von Riesensofas. Ich hatte so etwas sogar in der mega-großen Eckvariante. Unglaublich, was das Ding an Platz eingenommen hat.

Mit der Zeit wurden meine Sitzgelegenheiten aber immer kleiner. Ich sitze einfach nicht viel. Ich bin ein aktiver Mensch. Außerdem hocke ich mit den Kids gern auf dem Fußboden, für mich allein auf meinem Meditationskissen und mit Freunden am Esstisch.

Das Bild zu diesem Beitrag entstand übrigens just nach dem Moment, als ich beschloss „die Couch muss weg“. Unsere Couch war längst keine Sitzgelegenheit mehr, sondern wurde als Ablage- und Spielfläche benutzt. Ständig musste ich das Ding aufräumen. Aber es saß niemand darauf.

Und haben wir die Couch in den letzten Monaten vermisst? Nein, kein bisschen.