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Leben ohne Bett

Die Entscheidung mein Bett abzuschaffen ist mir wirklich nicht leicht gefallen, aber es war eine der besten Entscheidungen überhaupt. Inzwischen lebe ich einige Monate ohne Bett und finde es fantastisch.

Ich habe einen Raum mehr! Jeden Morgen klappe ich meine große Matratze hoch an die Wand und räume das Bettzeug weg. Das fühlt sich morgens schon sehr aufgeräumt an. Zack ist da ein Freiraum, den wir mit der Familie flexibel nutzen können.

Erst hatte ich überlegt, die große Matratze abzuschaffen und stattdessen Kapok-Klappmatratzen anzuschaffen. Allerdings hat auch das Verständnis meines Mannes Grenzen (insbesondere wenn es um seinen Schlafkomfort geht) und unsere Kleinste hätte sich sicher auch nicht mit einer separaten Schlafinsel abgefunden. So steht nun das große Familienbett tagsüber hochkant an der Wand. Und das klappt wirklich viel besser, als ich dachte.

So wie ich morgens mit einem aufgeräumten Ritual in einen gut strukturierten Tag starte, so beende ich meinen Tag mit dem Ritual „Schlafnest herrichten“. Unsere Schlafwiese sieht jetzt auch viel kuscheliger aus, als früher im Bett. Wir schlafen jetzt mitten im Raum und nicht mehr so dicht an der Wand. Außerdem fühle ich mich durch das Schlafen auf dem Boden sehr gut geerdet. Ich schlafe wirklich sehr, sehr gut.