Schlagwort: vegan

6 Wochen VEGAN meets 7 Wochen roh-vegan

Während ich für die Fastenzeit den neuen Kurs „6 Wochen VEGAN“ vorbereite, wächst ganz nebenbei auch das Konzept für meine ganz eigene Fastenzeit-Challenge. Denn ich bin ja bereits vegan und möchte während der Fastenzeit noch einen Schritt weiter gehen.

Da ich mich letzten Sommer schon eine zeitlang roh-vegan ernährt habe, möchte ich das dieses Jahr wieder aufnehmen. Zur Fastenzeit, bzw. schon eine Woche vorher. Denn der Kurs 6 Wochen VEGAN beginnt eine Woche vor der offiziellen Fastenzeit mit einem Vorbereitungswochende. Ich werde schon zum Vorbereitungsworkshop mit der roh-veganen Ernährung starten und somit 7 Wochen roh-vegan machen.

Mein Ziel ist es, dann direkt bei der roh-veganen Ernährung zu bleiben. Zumindest bis zum Herbst. Denn die Suppensaison lasse ich mir natürlich nicht entgehen.

Ab April haben wir dann auch unseren eigenen Acker und wollen eh weitgehend auf Selbstversorgung umstellen. Da kommt dann das Gemüse quasi direkt vom Feld in den Mund.

Schwierig stelle ich mir die Zeit vom 01. März bis zur ersten Ernte vor. Zwar gibt es es laut Saisonkalender im März eine Menge Köstlichkeiten in der Region, aber die Realität zu dieser Zeit auf den Märkten und in den Supermärkten kommt mir doch bestenfalls spanisch vor.

Aber das wird mich nicht abhalten. Und mein Biokisten-Dealer des Vertrauens hat bestimmt noch ein paar Ideen im Gewächshaus.

In diesem Sinne: 7 Wochen roh-vegan meets 6 Wochen VEGAN.

FREIHEITSLIEBE!

Ein Essay.

Ein Essay? Ja, denn ich nehme mir die Freiheit, diesen Artikel wachsen zu lassen. Schließlich lässt sich so etwas wie die Liebe zur Freiheit nicht mal eben in einen spontanen Beitrag packen, jedenfalls nicht, wenn dieser diesen großen Begriffen einigermaßen gerecht werden soll.

Und dann ist da auch noch die Frage, was denn die Freiheitsliebe überhaupt mit mir und meiner Arbeit, mit meiner Liebe zum Minimalismus und meinem veganen Lebensstil zu tun hat.

Beginnen wir mit dem, was mit Freiheitsliebe scheinbar nichts zu tun hat. Nämlich Zwang und Verzicht. Hier ist zum einen der innere Zwang in Form eines ausgeprägten Dranges zu nennen. Unterdrückt man diesen Drang, entstehen Gefühle von Mangel und Verzicht. Schon der Gedanke an diese Gefühle machen uns starr, eng und angespannt. Es ist eine Frage der Zeit, wann dem Drang nachgegeben wird. Die wenigsten Menschen schaffen es, den Drang dauerhaft zu unterdrücken und dann vielleicht zu vergessen. Eine Befreiung von diesem Drang könnte eine Lösung sein. Und die Liebe zur Freiheit von Zwängen und Drängen wäre hier durchaus ein Weg.

Die andere Art von Zwang und Drang ist der Zwang von außen. In Form von Gesetzen, Geboten und einer versteckten Form des inneren Zwangs, der sich als moralische Instanz mit ankonditionierten Glaubensvorstellungen und frei nach dem Motto „das gehört sich eigentlich gar nicht, aber“ hinterrücks in unser Denken einschleicht. Mit diesen Zwängen kann es schon deshalb schwierig werden, weil die Grenzen zwischen „hausgemachten“ und auferlegten Gesetzen verschwimmen. Und zwar individuell bei jedem anders. Und dann wundert man sich, dass Beziehungen so schwierig sind. Insbesondere weil es hier ja meist die anderen sind, die so schwierig sind.

Aber darüber denke ich später weiter nach. Ich habe mich um ein Mango-Sorbet zu kümmern …

… to be continued …

Vegane Fertigprodukte – Fluch oder Segen Teil 2

Wie ich hier schon gebeichtet habe: http://freiheitsliebe.blog/vegane-fertigprodukte-fluch-oder-segen/ greife ich hin und wieder auf vegane Fertigprodukte zurück bzw. kann ich manchmal einfach nicht widerstehen. Ich möchte dabei aber unbedingt noch zwischen zwei Arten von industriell gefertigten Produkten unterscheiden. Nämlich zum einen jene Produkte, die mich in meiner gesunden Ernährung unterstützen und zum anderen jene, die mir einfach nur mit geschmackvoll das Geld aus der Tasche ziehen.

Produkte, die mich in meiner gesunden Ernährung unterstützen enthalten zum Bespiel hochwertige Fette (wenig gesättigte Fettsäuren, mehr (einfach oder mehrfach) ungesättigte Fettsäuren) sowie Vollkorngetreide, Nüsse, Gemüse und natürlich möglichst keinen oder nur sehr wenig Zucker.

Andere Produkte mögen vielleicht vegan sein und tragen ein entsprechendes Siegel, das heißt aber noch nicht, dass diese Produkte auch gesund sind. Bei Chips, Keksen und anderen Leckereien, aber auch bei vermeidlich gesunden Produkte kann dies der Fall sein. Sie enthalten viel Fett (gesättigte Fette oder gar Transfette), Auszugsmehl mit wenig Nährstoffen, viel raffinierten Zucker und Zusatzstoffe. Solche Produkte besitzen meist sehr viel Energie (viel Kalorien), aber nur wenig Nährstoffe.

Schlussendlich möchte ich noch erwähnen, dass es auch gar nicht so schwierig ist, sich gesunde Snacks selbst zu machen. Auf www.rezepte.stressfrei-vegan.de trage ich auch solche Rezepte zusammen. 

Vegane Fertigprodukte – Fluch oder Segen?

Heute ist es mir passiert. Das vegane Ben & Jerry’s Peanut Butter Eis ist erst in meinem Einkaufswagen und dann in meinem Bauch gelandet. Es war gut und irgendwie auch nicht gut. Viel Zucker und Fett, quasi keine Nährstoffe. So ist das mit nahezu allen Fertigprodukten, auch mit den veganen. Da kommt viel Energie auf wenig Nährstoffe. Doch unser Körper braucht heutzutage den umgekehrten Fall: wenig Energie und viele Nährstoffe. 

Die Nachteile der veganen Produkte liegen also in der Energie- und Nährstoffbilanz. Teilweise auch im Preis und fast immer in der Qualität der Inhaltsstoffe. 

Aber natürlich gibt es auch einige Vorteile. Die Zubereitungszeit entfällt, meist sind die Produkte länger haltbar, als die frische Variante. Der Kauf von Fertigprodukten ist herrlich einfach und so praktisch. Ich liebe insbesondere Brotaufstriche und natürlich gibt es bei uns auch mal eine vegane Käsemischung auf die Pizza oder eine Süßspeise. Dennoch versuche ich möglichst auf fertige Produkte zu verzichten und nur frische Lebensmittel zu verwenden. 

Ich denke, wir sollten diese Produkte nicht verteufeln. Es ist völlig in Ordnung hin und wieder auf ein industriell gefertigtes Nahrungsmittel zurückzugreifen. Aber die Ernährung sollte hauptsächlich aus frischen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten bestehen. 

Rezepte zum Vorkochen und für unterwegs gibt es übrigens auf www.rezepte.stressfrei-vegan.de