Vegane Fertigprodukte – Fluch oder Segen?

Heute ist es mir passiert. Das vegane Ben & Jerry’s Peanut Butter Eis ist erst in meinem Einkaufswagen und dann in meinem Bauch gelandet. Es war gut und irgendwie auch nicht gut. Viel Zucker und Fett, quasi keine Nährstoffe. So ist das mit nahezu allen Fertigprodukten, auch mit den veganen. Da kommt viel Energie auf wenig Nährstoffe. Doch unser Körper braucht heutzutage den umgekehrten Fall: wenig Energie und viele Nährstoffe. 

Die Nachteile der veganen Produkte liegen also in der Energie- und Nährstoffbilanz. Teilweise auch im Preis und fast immer in der Qualität der Inhaltsstoffe. 

Aber natürlich gibt es auch einige Vorteile. Die Zubereitungszeit entfällt, meist sind die Produkte länger haltbar, als die frische Variante. Der Kauf von Fertigprodukten ist herrlich einfach und so praktisch. Ich liebe insbesondere Brotaufstriche und natürlich gibt es bei uns auch mal eine vegane Käsemischung auf die Pizza oder eine Süßspeise. Dennoch versuche ich möglichst auf fertige Produkte zu verzichten und nur frische Lebensmittel zu verwenden. 

Ich denke, wir sollten diese Produkte nicht verteufeln. Es ist völlig in Ordnung hin und wieder auf ein industriell gefertigtes Nahrungsmittel zurückzugreifen. Aber die Ernährung sollte hauptsächlich aus frischen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten bestehen. 

Rezepte zum Vorkochen und für unterwegs gibt es übrigens auf www.rezepte.stressfrei-vegan.de 

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