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Minimalismus: Da geht noch einiges … Jetzt fliegt der Kleiderschrank raus!

Eine Frau ohne Kleiderschrank, geht das überhaupt? Werde ich künftig zwischen Wäschebergen schlafen? Muss ich jetzt eine Wäscheleine spannen? Oder werde ich aus dem Koffer leben?

Ich weiß es auch noch nicht so genau. Aber in zwei Tage wird der Kleiderschrank abgeholt und ich werde es herausfinden. Ausgeräumt ist das gute Stück schon und tatsächlich sitze ich aktuell zwischen mehreren Wäschebergen. Außerdem hängen überall Kleider, Blusen und Jacken. Letzteres könnte tatsächlich eine größere Herausforderung werden. Denn während Hosen, Pullover, Shirts etc. gut in Kästen und somit im Regal zu verstauen sind, würden meine Kleider und Blusen lieber weiter irgendwo abhängen, als brav gefaltet in einer Kiste zu zerknittern. Ich weiß noch nicht, wie ich es mache … es wird sich schon eine Lösung finden.

Auf jeden Fall werde ich erstmal kräftig ausmisten. Das mache ich seit Jahren immer wieder. Aber diesmal wird es radikaler werden. Ich werde nur noch meine Lieblingsteile behalten.

Es ist wirklich interessant, wie viel Kram ich noch besitze. Gefühlt wird es immer mehr. Was natürlich Blödsinn ist, weil ich ständig aussortiere. Doch wenn man sich von Möbeln, insbesondere von Schränken und Regalen trennt, dann tritt eben das geballte „Zuviel“ zu Tage. Man legt es offen, was man zu viel angehäuft hat und muss sich unweigerlich damit beschäftigen.

Weniger Stauraum, weniger Dinge. Durch das Reduzieren der Aufbewahrungsmöglichkeiten werde ich konsequenter im Ausmisten. Und es wird immer klarer, was ich wirklich brauche und woran ich wirklich hänge. Es ist wenig, was ich wirklich brauche. Eigentlich brauche ich vor allem den Raum, den Freiraum!

Würde Buddha Pizza essen?

Was würde der Buddha heute im Supermarkt einkaufen? Was würde er kochen, wenn er mit uns in einer Wohngemeinschaft leben würde? Und wie sähe sein Ernährungsalltag aus, wenn er einen 9-bis-17-Uhr-Bürojob hätte? Der Buddha ist ein Symbol für Glück und Weisheit. Doch was rät der Buddha in Bezug auf unser Essen und ist das heutzutage noch umsetzbar oder überhaupt empfehlenswert?

Mein neuer Vortrag „Essen wie ein Buddha – Nahrung für ein glückliches Leben“ ist mehr ein Gedankenexperiment mit fröhlichem Austausch, als ein Vortrag. In diesem Gedankenexperiment trifft die buddhistische Achtsamkeitslehre auf unsere moderne Überflussgesellschaft und auf die Frage: Welche Ernährung macht uns gesund und glücklich?

Wir starten mit einem ersten Termin am 11. April 2019 um 18:15 Uhr in der heimatlichen Villa der Möglichkeiten. Weitere Termine gebe ich dann auf http://termine.mentalier.de bekannt.

Alle Infos und die Kontaktdaten für die Anmeldung findet ihr hier: http://mentalier.de/vortrag-essen-wie-ein-buddha-nahrung-fuer-ein-glueckliches-leben/

Ab auf den Acker – Mission Selbstversorgung … jetzt wird’s konkret

Seit Monaten freue ich mich auf unseren Acker und das Projekt „Selbstversorgung“. Nun sind wir mitten in der Anbauplanung und mir dünkt … da hab ich mir ziemlich viel vorgenommen. Als Stadtkind habe ich ein natürliches Talent für das Flanieren durch Supermärkte und das Buddeln kenne ich eigentlich nur aus der Sandkiste. Aber jetzt soll er wahr werden, der Traum vom frischen Gemüse aus dem eigenen Gemüsegarten.

Während ich mich frage, was ich wann aussähen muss und welche Gemüsesorten gern nebeneinander wohnen und gedeihen, muss ich mich noch mit Bio-Zertifizierungen (auf dem Bio-Acker darf nur Bio-Saat gesät werden) und Beet-Betreuung während der Urlaubszeiten beschäftigen. Außerdem frage ich mich noch immer, ob mein Kühlschrank für die Lagerung ausreicht, welche Lagermöglichkeiten es noch gibt und wie ich das Gemüse haltbar machen kann.

Was für ein Projekt! … to be continued …