Minimalismus: Da geht noch einiges … Jetzt fliegt der Kleiderschrank raus!

Eine Frau ohne Kleiderschrank, geht das überhaupt? Werde ich künftig zwischen Wäschebergen schlafen? Muss ich jetzt eine Wäscheleine spannen? Oder werde ich aus dem Koffer leben?

Ich weiß es auch noch nicht so genau. Aber in zwei Tage wird der Kleiderschrank abgeholt und ich werde es herausfinden. Ausgeräumt ist das gute Stück schon und tatsächlich sitze ich aktuell zwischen mehreren Wäschebergen. Außerdem hängen überall Kleider, Blusen und Jacken. Letzteres könnte tatsächlich eine größere Herausforderung werden. Denn während Hosen, Pullover, Shirts etc. gut in Kästen und somit im Regal zu verstauen sind, würden meine Kleider und Blusen lieber weiter irgendwo abhängen, als brav gefaltet in einer Kiste zu zerknittern. Ich weiß noch nicht, wie ich es mache … es wird sich schon eine Lösung finden.

Auf jeden Fall werde ich erstmal kräftig ausmisten. Das mache ich seit Jahren immer wieder. Aber diesmal wird es radikaler werden. Ich werde nur noch meine Lieblingsteile behalten.

Es ist wirklich interessant, wie viel Kram ich noch besitze. Gefühlt wird es immer mehr. Was natürlich Blödsinn ist, weil ich ständig aussortiere. Doch wenn man sich von Möbeln, insbesondere von Schränken und Regalen trennt, dann tritt eben das geballte „Zuviel“ zu Tage. Man legt es offen, was man zu viel angehäuft hat und muss sich unweigerlich damit beschäftigen.

Weniger Stauraum, weniger Dinge. Durch das Reduzieren der Aufbewahrungsmöglichkeiten werde ich konsequenter im Ausmisten. Und es wird immer klarer, was ich wirklich brauche und woran ich wirklich hänge. Es ist wenig, was ich wirklich brauche. Eigentlich brauche ich vor allem den Raum, den Freiraum!

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