Ab auf den Acker: Saisonstart!

Mein erster eigener Acker. Der Bauer hat die erste Vorbepflanzung übernommen. Endlich der Startschuss zur Eröffnung der Ackersaison. Und wer hat zur Einführungsveranstaltung keine Zeit? Ja, richtig: Ich.

Nun gut. Ich kann zwar bisher ein Gemüsepflänzchen nicht vom Unkraut unterscheiden, aber irgendwie wird das schon schief gehen.

Und dann stehe ich da. Ein Tag nach der einführenden Infoveranstaltung (die ich ja nicht besucht habe) ohne Plan vor einem leeren Feld. Ich hatte zwar ein Buch übers Biogärtnern dabei, aber das kann man halt nicht einpflanzen. Das Saatgut lag zuhause. Aber ich hatte das Buch eh noch nicht gelesen und wusste damit noch nichts anzufangen. Also habe ich brav erstmal das Kulturschutznetz über die Jungpflanzen gelegt und …

„Wie befestigt man eigentlich ein Kulturschutznetz?“ Erstmal mit Steinen … der Rest ergibt sich.

Die Sache mit dem Kulturschutznetz war eh spannend. Ich dachte ja, ich könnte etwas Geld sparen und das Netz günstig im Internet bestellen. Vermutlich ist es handgeknüpft und hat eine lange Reise unternommen. Auf jeden Fall ist es nicht rechtzeitig da und das Kulturschutznetz das jetzt auf meinem Acker liegt stammt aus dem örtlichen Baumarkt.

Eines wurde mir zum Saisonstart aber Ackerrand noch einmal viel bewusster: Wir haben den Bezug zum wirklich wahren Wert unserer Lebensmittel völlig verloren. Mehr dazu sicher demnächst.

So mache ich die japanische Wasserkur – eine pragmatische Anleitung

Die japanische Wasserkur – das Trinken von Wasser auf nüchternen Magen – soll die Entgiftung des Körpers unterstützen, den Stoffwechsel anregen, beim Abnehmen helfen und ein wahrer Jungbrunnen sein. 

Und so gehts:

Ich trinke morgens 3 bis 4 Gläser (0,7 bis 1 Liter) Wasser auf nüchternen Magen.

Vor dem Zähneputzen und mindestens eine Stunde vor dem Frühstück. 

Das Wasser sollte mindestens Zimmertemperatur haben, besser aber noch Körpertemperatur oder etwas wärmer. Im Winter trinke ich das Wasser gern richtig warm. Im Sommer hingegen reicht mir die Zimmertemperatur. Ich trinke Leitungswasser. 

Im Laufe des Tages achte ich darauf, ebenfalls vor dem Essen mindestens ein großes Glas Wasser zu trinken. 

Tipp:

Anfangs fällt es dir vielleicht schwer, so viel Wasser auf einmal zu trinken. Beginne mit einem Glas und steigere die Wassermenge allmählich. Wenn du auf zwei bis drei Gläser bzw. einen halben Liter Wasser kommst, ist das schon großartig!

Minimalismus: Da geht noch einiges … Jetzt fliegt der Kleiderschrank raus!

Eine Frau ohne Kleiderschrank, geht das überhaupt? Werde ich künftig zwischen Wäschebergen schlafen? Muss ich jetzt eine Wäscheleine spannen? Oder werde ich aus dem Koffer leben?

Ich weiß es auch noch nicht so genau. Aber in zwei Tage wird der Kleiderschrank abgeholt und ich werde es herausfinden. Ausgeräumt ist das gute Stück schon und tatsächlich sitze ich aktuell zwischen mehreren Wäschebergen. Außerdem hängen überall Kleider, Blusen und Jacken. Letzteres könnte tatsächlich eine größere Herausforderung werden. Denn während Hosen, Pullover, Shirts etc. gut in Kästen und somit im Regal zu verstauen sind, würden meine Kleider und Blusen lieber weiter irgendwo abhängen, als brav gefaltet in einer Kiste zu zerknittern. Ich weiß noch nicht, wie ich es mache … es wird sich schon eine Lösung finden.

Auf jeden Fall werde ich erstmal kräftig ausmisten. Das mache ich seit Jahren immer wieder. Aber diesmal wird es radikaler werden. Ich werde nur noch meine Lieblingsteile behalten.

Es ist wirklich interessant, wie viel Kram ich noch besitze. Gefühlt wird es immer mehr. Was natürlich Blödsinn ist, weil ich ständig aussortiere. Doch wenn man sich von Möbeln, insbesondere von Schränken und Regalen trennt, dann tritt eben das geballte „Zuviel“ zu Tage. Man legt es offen, was man zu viel angehäuft hat und muss sich unweigerlich damit beschäftigen.

Weniger Stauraum, weniger Dinge. Durch das Reduzieren der Aufbewahrungsmöglichkeiten werde ich konsequenter im Ausmisten. Und es wird immer klarer, was ich wirklich brauche und woran ich wirklich hänge. Es ist wenig, was ich wirklich brauche. Eigentlich brauche ich vor allem den Raum, den Freiraum!