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Klebstoff und Plastik: Bio-Lebensmittel im Supermarkt

Rette sich wer kann – in den Biomarkt oder in einen Hofladen. Denn dort kann man noch loses Obst und Gemüse in Bioqualität kaufen. Das Problem mit den Plastikverpackungen dringt nach und nach in die Supermärkte vor, die sich nun bemühen möglichst plastikfreies Obst und Gemüse anzubieten. Das Problem: An der Kasse können die Mitarbeiter eine konventionelle Frucht nicht von einem Bioprodukt unterscheiden. Wie auch? Also werden die Biolebensmittel in Plastik eingepackt oder mit sehr, sehr klebrigen Aufklebern beklebt.

Ich will aber keinen Klebstoff oder Plastik an meinem Essen!

Mal abgesehen davon, dass speziell der Klebstoff wirklich sehr unappetitlich wirkt: Was soll denn das? Wir kaufen Bio für die Nachhaltigkeit und um die Erde zu schonen und ihr macht da Klebstoff drauf und Plastik drum. Wie bescheuert ist das denn?

Selbstverständlich muss es Möglichkeiten geben, die konventionelle Ware von den Biolebensmitteln zu unterscheiden. Aber dann muss da eben jemand an der Kiste stehen oder es muss einen extra Bereich geben, in dem man das Obst und Gemüse direkt bezahlt. Oder ich gehe eben in den Biomarkt, auf den Wochenmarkt oder in den Hofladen. Aber Klebstoff und Plastik können nicht die Lösung sein.

Ich bin dann mal auf dem Acker. Bis bald.

Vegane Fertigprodukte – Fluch oder Segen Teil 2

Wie ich hier schon gebeichtet habe: http://freiheitsliebe.blog/vegane-fertigprodukte-fluch-oder-segen/ greife ich hin und wieder auf vegane Fertigprodukte zurück bzw. kann ich manchmal einfach nicht widerstehen. Ich möchte dabei aber unbedingt noch zwischen zwei Arten von industriell gefertigten Produkten unterscheiden. Nämlich zum einen jene Produkte, die mich in meiner gesunden Ernährung unterstützen und zum anderen jene, die mir einfach nur mit geschmackvoll das Geld aus der Tasche ziehen.

Produkte, die mich in meiner gesunden Ernährung unterstützen enthalten zum Bespiel hochwertige Fette (wenig gesättigte Fettsäuren, mehr (einfach oder mehrfach) ungesättigte Fettsäuren) sowie Vollkorngetreide, Nüsse, Gemüse und natürlich möglichst keinen oder nur sehr wenig Zucker.

Andere Produkte mögen vielleicht vegan sein und tragen ein entsprechendes Siegel, das heißt aber noch nicht, dass diese Produkte auch gesund sind. Bei Chips, Keksen und anderen Leckereien, aber auch bei vermeidlich gesunden Produkte kann dies der Fall sein. Sie enthalten viel Fett (gesättigte Fette oder gar Transfette), Auszugsmehl mit wenig Nährstoffen, viel raffinierten Zucker und Zusatzstoffe. Solche Produkte besitzen meist sehr viel Energie (viel Kalorien), aber nur wenig Nährstoffe.

Schlussendlich möchte ich noch erwähnen, dass es auch gar nicht so schwierig ist, sich gesunde Snacks selbst zu machen. Auf www.rezepte.stressfrei-vegan.de trage ich auch solche Rezepte zusammen.