Schlagwort: Gemüse

Klebstoff und Plastik: Bio-Lebensmittel im Supermarkt

Rette sich wer kann – in den Biomarkt oder in einen Hofladen. Denn dort kann man noch loses Obst und Gemüse in Bioqualität kaufen. Das Problem mit den Plastikverpackungen dringt nach und nach in die Supermärkte vor, die sich nun bemühen möglichst plastikfreies Obst und Gemüse anzubieten. Das Problem: An der Kasse können die Mitarbeiter eine konventionelle Frucht nicht von einem Bioprodukt unterscheiden. Wie auch? Also werden die Biolebensmittel in Plastik eingepackt oder mit sehr, sehr klebrigen Aufklebern beklebt.

Ich will aber keinen Klebstoff oder Plastik an meinem Essen!

Mal abgesehen davon, dass speziell der Klebstoff wirklich sehr unappetitlich wirkt: Was soll denn das? Wir kaufen Bio für die Nachhaltigkeit und um die Erde zu schonen und ihr macht da Klebstoff drauf und Plastik drum. Wie bescheuert ist das denn?

Selbstverständlich muss es Möglichkeiten geben, die konventionelle Ware von den Biolebensmitteln zu unterscheiden. Aber dann muss da eben jemand an der Kiste stehen oder es muss einen extra Bereich geben, in dem man das Obst und Gemüse direkt bezahlt. Oder ich gehe eben in den Biomarkt, auf den Wochenmarkt oder in den Hofladen. Aber Klebstoff und Plastik können nicht die Lösung sein.

Ich bin dann mal auf dem Acker. Bis bald.

Ab auf den Acker – Mission Selbstversorgung … jetzt wird’s konkret

Seit Monaten freue ich mich auf unseren Acker und das Projekt „Selbstversorgung“. Nun sind wir mitten in der Anbauplanung und mir dünkt … da hab ich mir ziemlich viel vorgenommen. Als Stadtkind habe ich ein natürliches Talent für das Flanieren durch Supermärkte und das Buddeln kenne ich eigentlich nur aus der Sandkiste. Aber jetzt soll er wahr werden, der Traum vom frischen Gemüse aus dem eigenen Gemüsegarten.

Während ich mich frage, was ich wann aussähen muss und welche Gemüsesorten gern nebeneinander wohnen und gedeihen, muss ich mich noch mit Bio-Zertifizierungen (auf dem Bio-Acker darf nur Bio-Saat gesät werden) und Beet-Betreuung während der Urlaubszeiten beschäftigen. Außerdem frage ich mich noch immer, ob mein Kühlschrank für die Lagerung ausreicht, welche Lagermöglichkeiten es noch gibt und wie ich das Gemüse haltbar machen kann.

Was für ein Projekt! … to be continued …

6 Wochen VEGAN meets 7 Wochen roh-vegan

Während ich für die Fastenzeit den neuen Kurs „6 Wochen VEGAN“ vorbereite, wächst ganz nebenbei auch das Konzept für meine ganz eigene Fastenzeit-Challenge. Denn ich bin ja bereits vegan und möchte während der Fastenzeit noch einen Schritt weiter gehen.

Da ich mich letzten Sommer schon eine zeitlang roh-vegan ernährt habe, möchte ich das dieses Jahr wieder aufnehmen. Zur Fastenzeit, bzw. schon eine Woche vorher. Denn der Kurs 6 Wochen VEGAN beginnt eine Woche vor der offiziellen Fastenzeit mit einem Vorbereitungswochende. Ich werde schon zum Vorbereitungsworkshop mit der roh-veganen Ernährung starten und somit 7 Wochen roh-vegan machen.

Mein Ziel ist es, dann direkt bei der roh-veganen Ernährung zu bleiben. Zumindest bis zum Herbst. Denn die Suppensaison lasse ich mir natürlich nicht entgehen.

Ab April haben wir dann auch unseren eigenen Acker und wollen eh weitgehend auf Selbstversorgung umstellen. Da kommt dann das Gemüse quasi direkt vom Feld in den Mund.

Schwierig stelle ich mir die Zeit vom 01. März bis zur ersten Ernte vor. Zwar gibt es es laut Saisonkalender im März eine Menge Köstlichkeiten in der Region, aber die Realität zu dieser Zeit auf den Märkten und in den Supermärkten kommt mir doch bestenfalls spanisch vor.

Aber das wird mich nicht abhalten. Und mein Biokisten-Dealer des Vertrauens hat bestimmt noch ein paar Ideen im Gewächshaus.

In diesem Sinne: 7 Wochen roh-vegan meets 6 Wochen VEGAN.