Klebstoff und Plastik: Bio-Lebensmittel im Supermarkt

Rette sich wer kann – in den Biomarkt oder in einen Hofladen. Denn dort kann man noch loses Obst und Gemüse in Bioqualität kaufen. Das Problem mit den Plastikverpackungen dringt nach und nach in die Supermärkte vor, die sich nun bemühen möglichst plastikfreies Obst und Gemüse anzubieten. Das Problem: An der Kasse können die Mitarbeiter eine konventionelle Frucht nicht von einem Bioprodukt unterscheiden. Wie auch? Also werden die Biolebensmittel in Plastik eingepackt oder mit sehr, sehr klebrigen Aufklebern beklebt.

Ich will aber keinen Klebstoff oder Plastik an meinem Essen!

Mal abgesehen davon, dass speziell der Klebstoff wirklich sehr unappetitlich wirkt: Was soll denn das? Wir kaufen Bio für die Nachhaltigkeit und um die Erde zu schonen und ihr macht da Klebstoff drauf und Plastik drum. Wie bescheuert ist das denn?

Selbstverständlich muss es Möglichkeiten geben, die konventionelle Ware von den Biolebensmitteln zu unterscheiden. Aber dann muss da eben jemand an der Kiste stehen oder es muss einen extra Bereich geben, in dem man das Obst und Gemüse direkt bezahlt. Oder ich gehe eben in den Biomarkt, auf den Wochenmarkt oder in den Hofladen. Aber Klebstoff und Plastik können nicht die Lösung sein.

Ich bin dann mal auf dem Acker. Bis bald.

Ab auf den Acker: Saisonstart!

Mein erster eigener Acker. Der Bauer hat die erste Vorbepflanzung übernommen. Endlich der Startschuss zur Eröffnung der Ackersaison. Und wer hat zur Einführungsveranstaltung keine Zeit? Ja, richtig: Ich.

Nun gut. Ich kann zwar bisher ein Gemüsepflänzchen nicht vom Unkraut unterscheiden, aber irgendwie wird das schon schief gehen.

Und dann stehe ich da. Ein Tag nach der einführenden Infoveranstaltung (die ich ja nicht besucht habe) ohne Plan vor einem leeren Feld. Ich hatte zwar ein Buch übers Biogärtnern dabei, aber das kann man halt nicht einpflanzen. Das Saatgut lag zuhause. Aber ich hatte das Buch eh noch nicht gelesen und wusste damit noch nichts anzufangen. Also habe ich brav erstmal das Kulturschutznetz über die Jungpflanzen gelegt und …

„Wie befestigt man eigentlich ein Kulturschutznetz?“ Erstmal mit Steinen … der Rest ergibt sich.

Die Sache mit dem Kulturschutznetz war eh spannend. Ich dachte ja, ich könnte etwas Geld sparen und das Netz günstig im Internet bestellen. Vermutlich ist es handgeknüpft und hat eine lange Reise unternommen. Auf jeden Fall ist es nicht rechtzeitig da und das Kulturschutznetz das jetzt auf meinem Acker liegt stammt aus dem örtlichen Baumarkt.

Eines wurde mir zum Saisonstart aber Ackerrand noch einmal viel bewusster: Wir haben den Bezug zum wirklich wahren Wert unserer Lebensmittel völlig verloren. Mehr dazu sicher demnächst.

So mache ich die japanische Wasserkur – eine pragmatische Anleitung

Die japanische Wasserkur – das Trinken von Wasser auf nüchternen Magen – soll die Entgiftung des Körpers unterstützen, den Stoffwechsel anregen, beim Abnehmen helfen und ein wahrer Jungbrunnen sein. 

Und so gehts:

Ich trinke morgens 3 bis 4 Gläser (0,7 bis 1 Liter) Wasser auf nüchternen Magen.

Vor dem Zähneputzen und mindestens eine Stunde vor dem Frühstück. 

Das Wasser sollte mindestens Zimmertemperatur haben, besser aber noch Körpertemperatur oder etwas wärmer. Im Winter trinke ich das Wasser gern richtig warm. Im Sommer hingegen reicht mir die Zimmertemperatur. Ich trinke Leitungswasser. 

Im Laufe des Tages achte ich darauf, ebenfalls vor dem Essen mindestens ein großes Glas Wasser zu trinken. 

Tipp:

Anfangs fällt es dir vielleicht schwer, so viel Wasser auf einmal zu trinken. Beginne mit einem Glas und steigere die Wassermenge allmählich. Wenn du auf zwei bis drei Gläser bzw. einen halben Liter Wasser kommst, ist das schon großartig!